Dachboden stürzt bei Löscharbeiten ein – hoher Sachschaden

Tagesanzeiger | 05.04.2026

Beim Vollbrand eines Mehrfamilienhauses im thurgauischen Romanshorn am Samstagabend verliefen die Löscharbeiten dramatisch. Verletzte gab es keine.

Zerstört: Das Haus ist nach dem Brand und dem Einsturzes des Dachbodens nicht mehr bewohnbar. Quelle: Kantonspolizei Thurgau

Ein Mehrfamilienhaus an der Kreuzstrasse in Romanshorn ist am Samstagabend in Vollbrand geraten. Kurz vor 21.45 Uhr ging bei der Thurgauer Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Küche Feuer ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstock, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Rund 80 Feuerwehrleute der Korps Romanshorn, Amriswil, Dozwil-Kesswil-Uttwil und Salmsach rückten aus, um den Brand einzudämmen und zu löschen. Alle Bewohner konnten sich selbständig in Sicherheit bringen, Verletzte gab es keine.

Sachschaden in Hunderttausenden

Bei den Löscharbeiten stürzten Teile des Dachstocks ein. Das Gebäude ist seither nicht mehr bewohnbar, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Während des Einsatzes sperrte die Polizei die umliegenden Quartierstrassen. Die Brandursache ist noch unklar; der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben die Ermittlungen aufgenommen.